Diagnose

Die Diagnose dieser vielgestaltigen Krankheit ist trotz der intensiven Forschungen nach wie vor relativ schwierig. Sie erfordert eine gründliche Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte) und eine intensive Untersuchung, die in der Facharztpraxis oder in der Klinik durchgeführt wird. Mitunter kann es auch für einen erfahrenen Facharzt (Neurologen) sehr schwierig sein, die Krankheitszeichen im Frühstadium einzuordnen.
Die Kombination der Untersuchung durch die Kernspintomographie, die Analyse des Liquors (Rückenmarksflüssigkeit) und die Messung evozierter Potentiale zusammen mit der Erhebung früherer Befunde mit den körperlichen Befunden macht es in den meisten Fällen möglich, die Diagnose bereits in einem sehr frühen Stadium zu erstellen.

Untersuchung des Sehnervs = Schachbrettmusteruntersuchung

•Kernspintomographie = MRT, neues bildgebendes Diagnoseverfahren. Gibt Schnittbilder des Gehirns und des Rückenmarks. Krankheitsherde werden errechnet und abgebildet.

•Analyse des Liquors = Bestimmte Eiweißkörper weisen auf eine besondere Form der Entzündung im ZNS hin.

Ausführliche Informationen zu Fragen rund um Therapieangebote oder um den Stand der Forschung hinsichtlich Multiple Skerose finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft: www.dmsg.de

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