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Was ist Multiple Sklerose?

Multiple Sklerose (MS) ist eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Bei MS werden die isolierenden Myelinschichten der Nerven durch einen entzündlichen Prozess angegriffen und zerstört. Auch ganze Nervenbahnen können davon betroffen sein.

MULTIPLE = vielfache

SKLEROSE = Verhärtung

Die Entzündungsherde können an unterschiedlichen Stellen im Gehirn und Rückenmark auftreten. Deshalb wird von multipler (=vielfacher) Sklerose gesprochen.

 

Das einzig Sichere bei MS ist die Unsicherheit!

MS bricht plötzlich aus. Multiple-sklerose.jpgDas häufigste Erkrankungsalter liegt zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Zwei Drittel der Erkrankten sind Frauen.

MS verläuft unterschiedlich und ist schwer vorhersagbar. Die Krankheit kann schubförmig verlaufen oder gleichmäßig fortschreitend.

MS muss nicht zwangsläufig einen schweren Verlauf nehmen. Vielen Betroffenen gelingt es, ihr bisheriges Leben mit Berufstätigkeit und Familie mit einem anderen Bewusstsein fortzusetzen.

Zurzeit leben ca. 140.000 MS-Erkrankte in Deutschland – niedersachsenweit wird die Zahl der Erkrankten auf über 10.000 geschätzt, Tendenz steigend.

Die Ursache der MS ist nach wie vor ungeklärt und auch bis heute ist eine Heilung trotz intensiver Forschung noch nicht möglich. In jüngeren Forschungsprojekten war bei fünf bis zehn Prozent der MS-Erkankten eine familiäre Häufung zu finden. Klar ist aber auch, dass es sich nicht um eine Erbkrankheit handelt.

 

Auswirkungen und Folgen der MS

Das Erscheinungsbild der MS ist vielschichtig und somit sind die Funktionsausfälle sehr unterschiedlich. Die Folgen können sein: Störungen des Gehvermögens, der Bewegungsabläufe von Armen und Händen, Taubheitsgefühle, Missempfindungen sowie Störungen des Seh- und Sprechvermögens. Ausgelöst durch diese starken Beeinträchtigungen können mitunter auch psychische Erkrankungen auftreten.

Je früher eine medikamentöse Therapie begonnen wird, umso günstiger sind die Aussichten, die Auswirkungen der MS gering zu halten. Hoffnungsträger sind hierbei u.a. immunmodulatorische Substanzen, die die Schubrate bei den Erkrankten wesentlich reduzieren. Regelmäßige Krankengymnastik, Ergo- und Bewegungstherapien unterstützen den positiven Einfluss dieser Behandlungen.